Der Name des Raumdesign-Projekts:
Durch Raum und Zeit: Das Jugendzimmer
Die Story zum Design:
Das Jugendzimmer ist ein heiliger Ort, an dem wir den Übergang ins Erwachsensein in unserem ganz eigenen, privaten Raum erleben durften. Wir konnten mit Farben, Möbeln und Dekoration experimentieren, um uns selbst vollständig auszudrücken. Unser Zimmer sollte unsere innere Welt widerspiegeln, unsere Interessen und Obsessionen zeigen und uns als Oase all der Dinge dienen, die wir lieben. Dieses Zimmer soll eine nostalgische Darstellung für all jene Frauen sein, die in den 2000er- und 2010er-Jahren aufgewachsen sind, das Leben anhand physischer Medien entdeckten und sich in den frühen Tagen des Internets zurechtfanden. Stundenlanges Chatten auf MSN, SchülerVZ, später Facebook und schließlich Instagram. Poster unserer Lieblingskünstler wurden aus verschiedenen Zeitschriften herausgerissen und damit die Wände tapeziert. Stundenlanges Musikhören auf Schallplatten und CDs bis hin zu YouTube und Spotify. Obwohl das Zimmer manchmal chaotisch war, drückten wir uns durch diesen Raum aus. Das Jugendzimmer ist eine Erweiterung unserer selbst. Aber es ist auch so viel mehr als das. Es steht für Übergang, Wachstum, Selbstfindung, Popkultur und Freundschaft. Es ist ein Ort des Rückzugs und der erste Raum, der wirklich uns gehört hat. Es ist eine Ausstellung all der Dinge, die uns geprägt haben. Möbel, die uns dienen, unsere Kleidung, Bücher und kleinen Schätze aufbewahren und die wir durch all die verschiedenen Phasen unserer Teenagerjahre hinweg immer wieder neu dekorieren können. Während wir all die Veränderungen durchmachten, die unsere Teenagerjahre mit sich brachten, und sich gleichzeitig die Welt durch neue Technologien und die Art, wie wir unsere Zeit verbringen, veränderte, blieben unsere Zimmer im Grunde gleich: die Klassiker von IKEA.
Der Name des Designers:
Martina Pranjic





